Rhetorische Stilmittel und Figuren vom Staub befreien und überzeugend präsentieren

Der Einsatz war klein, groß war der Gewinn.
Rhetorische Stilmittel für ambitionierte Redner

Rhetorische Stilmittel: Wozu?

 

Rhetorik geht es um Wirkung, es soll eine Reaktion ausgelöst werden.

 

Ich habe alles in mir, wodurch ich wirken kann.

Hildegard von Bingen

 

 

Stets und ständig

 

Im täglichen Sprachgebrauch nutzen wir bei Wind und Wetter zahlreiche rhetorische Mittel, meist ohne sie bennnen zu können. Für den gezielten Einsatz in der Rhetorik lohnt sich die gezielte Beschäftigung mit den sprachlichen Schätzen. Ein Allusion wäre her angebracht: Sie wissen, was ich meine.

 

 

Definition rhetorische Stilmittel

 

Rhetorische Stilmittel und Figuren werden in der schriftlichen und mündlichen Sprache eingesetzt, um die Wirkung einer Aussage zu steigern.

 

 

 

Rhetorische Stilmittel sind vielfältig

 

Adynaton, Akkumulation, Allegorie, Alliteration, Allusion, Anadiplose, Anakoluth, Anapher, Anapodoton, Anastrophe, Antiklimax, Antilabe, Antithese, Antonomasie, Apokoinu, Apokope, Aporie, Aposiopese, Apostrophe, Archaismus, Assonanz, Asyndeton, Bathos, Brachylogie, Captatio benevolentiae, Chiasmus, Concessio, Contradictio in adiecto, Correctio, Diaphora, Diminutiv, Divolktur, Ellipse, Emphase, Enallage, Enjambement, Enumeratio, Epanadiplose, Epanalepse, Epanastrophe, Epanodos, Epenthese, Epipher, Epiphrase, Epiploke, Epizeuxis, Euphemismus, Exclamatio, Figura etymologica, Geminatio, Hendiadyoin, Homoioteleuton, Hyperbaton, Hyperbel, Hypotaxe, Inversion, Ironie, Kakophonie, Katachrese, Klimax, Kyklos, Lautmalerei, Litotes,  Metapher, Metaphrase, Metonymie, Neologismus, Okkasionalismus, Onomatopoesie, Oxymoron, Paradoxon, Parallelismus, Parataxe, Parenthese, Paronomasie, Pars pro toto, Periphrase, Personifikation, Pelandrose, Pleonasmus, Pointe, Polyptoton, Polysyndeton, Repetitio, rhetorische Frage, Sarkasmus, Stichomythie, Symbol, Symploke, Synästhesie, Synekdoche, Tautologie, Totum pro parte, Trikolon, Trope, Understatement, Vergleich, Wiederholung, Zeugma. Soll ich reden, soll ich schweigen? Seit der Antike wurde die Liste der rhetorischen Mittel länger und länger. Doch bei den alltäglich stattfindenden Reden und Präsentationen bleiben viele davon ungenutzt. Zu Recht?

 

 

 

Zeitgemäß oder angestaubt?

 

Wie bitte? Adynaton, Akkumulation, Allegorie, Alliteration, Allusion, Anadiplose… All dieser angestaubte Kram hat doch einen Bart, oder? Von wegen altbacken! Nicht, wenn mit ein paar gezielten Handgriffen Spreu von Weizen getrennt wird. Dann sind darunter einige Leckerbissen, die auch heute sehr wirksam sind. Wie Sie die für ihre Zwecke geeignetsten entdecken und entstauben, erfahren Sie im Artikel Rhetorische Stilmittel bis zum Abwinken. Es knistert und knastert. Wer rastet, der rostet. Rhetorische Stilmittel helfen Ihnen dabei Aufmerksamkeit zu wecken, zu provozieren, zu unterhalten und schließlich Ihr Publikum zu überzeugen.